Desktop Streaming - optimal für kleine und mittlere Unternehmen

Sie ist nicht die oft strapazierte technische Revolution, aber sie trifft den Nerv der Zeit: die Streaming Desktop Infrastructure (SDI) von Double-Take Software. Denn die ressourcenfressenden VDI-Lösungen waren durch die Netzwerk-Kapazitäten beschränkt. Nicht so SDI, auch Streaming OS genannt: Dieses System eignet sich für Unternehmen jeder Größe.
Die Anwenderumgebung nutzt die Ressourcen des Desktop-PCs - CPU und RAM -, aber alles Komplexe und Komplizierte, nämlich Betriebssystem, Anwendungen und Datenspeicher, wird auf einem ISCSI SAN zentralisiert.
„Die Inhalte des Endpoint-Rechners sind als Image in einem LUN auf dem SAN, NAS oder jeder beliebigen Disk-Storage-Infrastruktur gespeichert“, erklärt Gabriel Chadeau, Pre-Sales Engineer bei Double-Take Software.
Anstatt von einem lokal gespeicherten Betriebssystem bootet der Rechner über das Netzwerk von dem Image. Moderne und optimierte Streaming-Technologien sichern dabei kurze Antwortzeiten, ohne das Netzwerk zu überlasten. Dieser SDI-Ansatz von Double-Take ist einfach und kostengünstig und damit eine echte Alternative zu den VDI-Lösungen, wie sie zum Beispiel VMware oder Citrix anbieten.
„In einer VDI-Installation kann die virtuelle Maschine, die einen Desktop repräsentiert, bis zu einem Terabyte beanspruchen, das erfordert eine gewaltige SAN-Infrastruktur“, warnt Olivier Cohen, Sales Director EMEA bei Double-Take Frankreich. „Einige Analysten veranschlagen den Anschaffungspreis einer VDI mit nur 11 Prozent der Gesamtkosten. Der Rest entfällt auf Management und Support.“
Ideal für Netzwerke bis 500 Clients
OS Streaming ist wie schon erwähnt keine neue Technologie. Entsprechende Software gibt es schon seit einiger Zeit von Ardence (von Citrix übernommen). HP hat seinen Image Manager. „Aber die Double-Take Lösung ist anders“, betont Olivier Cohen. „Ardence ist nun vollständig in ein Citrix-System integriert und als Stand-alone-Produkt gar nicht mehr erhältlich. Wer die HP-Lösung will, muss die Hardware gleich mit dazukaufen. Das Programm von Double-Take Software gibt es dagegen schon für unter 130 Euro pro Desktop - ideal für alle, die bis zu 500 Desktops betreuen müssen.“
OS Streaming passt nicht zu jedem Unternehmen. Für Notebooks ist es zum Beispiel nicht optimal. Aber für die meisten LAN- oder WAN-basierenden Installationen funktioniert SDI sehr gut. Durch die Kombination von Double-Take Flex mit PowerFuse von RES hat Double-Take Software sein SDI-System noch sicherer gemacht. PowerFuse ist ein User-Workspace-Management-Programm, das Anwenderprofile verwaltet. Nach Double-Take Informationen hat Microsoft bereits Interesse am Software Streaming in Verbindung mit Windows 7 gezeigt. Hier ist auch weiterhin eine Zusammenarbeit bei der Optimierung zu erwarten.

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Welche Vorteile bringt SDI dem Unternehmen?
• Über eine zentralisierte Konsole hat der Administrator jederzeit die System-Images aller Endpoint-PCs unter Kontrolle. Hier werden Bereitstellung, Übertragung, Konfiguration und Sicherheit geregelt. Das erleichtert das Tagesgeschäft in Netzwerkverwaltung und Support.
• Für die Zentralisierung braucht man keine umfangreiche und teuere Server-Farm, die für jeden PC individuell virtualisierte Workloads ausführt - und das auf proprietärer Hardware.
• Die Hardware am Endpoint wird viel besser genutzt, das steigert die Effektivität. Die Workloads bleiben aber virtualisiert und zentralisiert, was die Verwaltung vereinfacht.
• Noch vorteilhafter ist SDI, wenn viele Endpoint-PCs von einem gemeinsamen Shared Boot Image starten. Individuelle Konfigurationen beleiben aber dennoch möglich.
• Streaming erfordert keine standardisierte und homogene Hardware, denn es basiert auf offenen Protokollen wie iSCSI.
Fünf Benefits im Überblick
1. Niedrige Anschaffungskosten. Für SDI brauchen die bestehenden Rechner keine Veränderungen oder Upgrades. SDI ist vollständig kompatibel zu Standard-Desktop-Rechnern.
2. Günstiger Support. Die zentralisierte Verwaltung eines PC-Netzwerks macht das Management viel einfacher, besonders bei Backups oder Updates von Virenscannern oder anderer Software.
3. Mehr Sicherheit. Da auf dem Desktop-PC selbst nichts gespeichert ist, gibt es auch kaum Sicherheitsprobleme durch Datendiebstahl oder Datenlecks.
4. Mehr Verfügbarkeit. Defekte Rechner können schnell und einfach ersetzt werden.
5. Nicht so teuer wie VDI. VDI benötigt einen Hypervisor, großzügige Speicherausstattung auf den Host PCs und teure Lizenzen. Bei Installationen unter 1000 Rechnern wird der Return of Investment schwierig. Für kleinere und mittlere Unternehmen ist VDI nicht optimal. Wer weniger als 500 PCs im Einsatz hat, sollte daher auf OS Streaming zurückgreifen.
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