Nummer 11 - Januar 2010

präsentiert

IT Recovery News

The Business Continuity & Virtualisation Newsletter


Interview mit Microsoft Evangelist Ralf Schnell

„Double-Take Software Produkte passen in der Anwendung gut zu unseren Lösungen“

Virtualisierung, vom Server bis zum Endpoint, das war das große Thema auf der Microsoft Tech-Ed im November. Windows Server 08 und Windows 7 setzen auf demselben Kernel auf, es ist also alles für die Virtualisierung optimiert. Und was noch fehlt im Microsoft Katalog, das holt man sich eben von den Partnerfirmen. IT Recovery News sprach mit Microsoft Evangelist Ralf Schnell über virtuelle Welten und reale Kooperationen.

Welchen Ansatz verfolgen Sie heute bei der Virtualisierung?
Aus unserer Sicht ist der Thin Client nicht die einzige Option. Mit VDI braucht jede Virtual Machine ihre eigene Virtual Harddisk (VHD). Aber VHDs brauchen Patches und werden mit der Zeit weniger effektiv. Die Patches blähen die VHDs aber immer mehr auf, daher braucht man eine skalierbare Speicher-Infrastruktur. In bestimmten Fällen lohnt es sich durchaus zu untersuchen, ob man die Thick-Client-PCs mit verfügbaren Technologien optimieren kann ...

... mit verfügbaren Technologien wie Double-Take Flex?
Ja, das ist eine Option. Double-Take Flex ist eine sehr gute Lösung, mit der ein Thick Client von einem iSCSI SAN booten kann. Und das Beste daran: Double-Take Flex ist wirklich einfach zu verwalten. Damit hat man es leicht - ganz gleich ob die Umgebung nun virtualisiert ist oder nicht.

Welchen Kundenkreis sprechen Sie an?
Unsere Stärke ist, dass unsere Lösung nicht nur für einen bestimmten Anwendertyp geeignet ist. Wir bieten als einzige eine Plattform, die flexibel genug für verschiedenste User-Szenarien ist, anstatt für verschiedene Kunden verschiedene Programme zu entwickeln.

Wie entwickelt sich Ihrer Meinung nach die Partnerschaft mit Double-Take?
Wir wollen diese Partnerschaft nicht auf ein einzelnes Double-Take Produkt beschränken. Wir haben auch andere Double-Take Programme im Blickfeld, besonders in den Bereichen Hochverfügbarkeit und System Recovery.

 

Expertenmeinung: Gabriel Chadeau, Pre-Sales Engeineer bei Double-Take Software.

Desktop-Virtualisierung: Nicht nur ein Weg führt zum Ziel

Der Virtualisierungs-Zug hat den Bahnhof verlassen und nimmt Fahrt auf. Nach einem Zwischenstopp wegen zunehmender Computer-Bewölkung heißt es: nächster Halt Virtual Desktop Infrastructure (VDI). Aber wird diese Station nicht viel Tempo herausnehmen? Einige Experten glauben, dass VDI aus dem Virtualisierungs-Express eine Bimmelbahn mit Dampflock-Geschwindigkeit machen wird. Denn wenn man den Desktop virtualisiert, muss der Express eben sehr viele Passagiere mitnehmen: Nicht nur eine begrenzte Anzahl von Servern, sondern jeder einzelne Desktop im Firmennetzwerk will seine Fahrkarte in die virtuelle Welt lösen.

Das Konzept ist schon verführerisch, erlaubt es doch die Zentralisierung von Verwaltung, Wartung und Security aller Endpoint-PCs. Letztere sind in diesem Modell nicht viel mehr als Fenster, durch die der Anwender auf seinen Desktop schaut. Daten, Inhalte und Applikationen, all das findet nur noch auf einer virtuellen Server Farm statt - Pardon: in der Cloud.

Verglichen mit dem klassischen Mainframe Computing ist die Cloud natürlich weitaus agiler: Sie ist nicht länger auf die vorhandene Hardware beschränkt, sie bietet mehr Interoperabilität und ist nahezu beliebig skalierbar. Aber heißt das wirklich, dass nun alles virtualisiert in die Cloud entschweben muss? Laufen wir nicht Gefahr, durch die als Wolke verkleideten Mainframes die gleichen Fehler zu machen wie in der EDV-Steinzeit? Wenn immer weniger Maschinen mit immer mehr Workloads belastet werden, wird dann das Rechenzentrum nicht zum Giganten auf tönernen Füßen?

Glücklicherweise gibt es auf diese Fragen eine Antwort. Anstatt zwischen den beiden Extremen völlig zentraler oder völlig dezentraler Architekturen hin und her zu pendeln, kann man auch auf einem eleganten Mittelweg durchschwingen: Desktop Streaming. Nicht umsonst gewinnt dese Alternative immer mehr Liebhaber. Desktop Streaming nutzt die Vorteile der Workload-Zentralisierung, ohne sich mit deren Nachteilen zu belasten.

 

Breaking News:

Nehmen Sie teil an unserer Umfrage zum Thema Backup
Double-Take Software befragt Enterprise-Anwender. Ziel ist ein genauerer Überblick über den Status Quo beim Backup: Welche Technologien sind zurzeit im Einsatz? Welche Probleme gibt es beim Backup in physischen und virtuellen Umgebungen? Jeder Teilnehmer nimmt an einer Verlosung teil, bei der es 500 zu gewinnen gibt.
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und klicken Sie hier, um teilzunehmen.

Der 2. März kommt schneller als man denkt - und mit ihm die CeBIT 2010: In Halle 2, Stand A37, präsentiert Double-Take Software seine bewährten Lösungen für Hochverfügbarkeit, Disaster Recovery, Flexibles Desktop-Management und Backup. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren persönlichen Messetermin unter salesgermany@doubletake.com

Hands-on Workshop Double-Take Flex: am 22. Jan. 09:30 - 12:00 in der Gerbermühlstraße 7, Frankfurt/Main, können Sie die Software für flexibles und kostengünstiges Betriebssystem-Streaming am praktischen Beispiel kennenlernen.

Pre-Sales Trainings (Genaue Veranstaltungsorte werden noch bekannt gegeben):
Technisch versierte Consultants bei den Resellern erfahren mehr über die Einsatzmöglichkeiten der Programme von Double-Take Software.

Zürich
Donnerstag, 04. Februar, 9:30 - 12:00 oder 13:30 - 16:00
(Training in Deutsch)

Stuttgart
Donnerstag, 11. Februar, 13:30 - 16:30
Freitag, 12. Februar, 9:30 - 13:00

München
Donnerstag, 18. Februar, 13:30 - 16:30
Freitag, 19. Februar, 9:30 - 13:00

Registrierung für alle Veranstaltungen unter salesgermany@doubletake.com

Double-Take Software und die Redaktion möchten sich bei allen Lesern bedanken, die unseren Newsletter in vergangenen Jahr Ausgabe für Ausgabe verfolgt haben. Wir werden Sie auch 2010 mit Neuigkeiten und Einblicken aus erster Hand versorgen. In diesem Sinne die besten Wünsche für das neue Jahr von der gesamten Double-Take Belegschaft.

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